Unterscheidung der internen Nummer bei verpasste Anrufe

  • Liebe Community,

    ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen. Ich habe gerade bei mir im Büro eine Starface Compact installiert und soweit funktioniert das Wichtigste. Jedoch geht es jetzt um das Feintuning, wo ich habe leider auf Probleme stoße. Gibt es die Möglichkeit die Anlage so einzustellen, dass die Anzeige bei "Verpasste Anrufe" mir nicht nur die externe Nummer anzeigt, sondern auch auf welche interne Nummer der Anruf eingegangen ist?

    Unsere Anlage ist so aufgebaut, dass jeder Teilnehmer eine eigene Durchwahl hat. Zusätzlich wurde die "Zentrale" in eine Gruppe gepackt und wird ebenfalls auf verschiedene Teilnehmer geleitet. Bei einem verpassten Anruf kann ich aber leider nicht sehen, ob die externe Nummer mich direkt anrufen wollte, oder ob der Anruf über die Zentrale erfolgte.

    Ich hoffe ich habe das verständlich erklärt?

    Anlage:

    - Starface Compact V3, 6.7.3.11

    - Yealink T46s Telefone

    - SIP-Trunk über Easybell

    - Ubiquiti UDM Pro

    - Vodafone Kabel

    Freu mich auf euer Feedback!

    Gruß Dominik

  • Hallo und willkommen Dominik, gibt es einen Grund warum ihr euch für die SF Version 6.7.3.11 entschieden habt?
    Ab der SF Version 7.2 sind die Ruflisten für die Gruppen nämlich so angepasst, dass es genau die Informationen pro Anruf wiedergibt, welche ihr gerade vermisst.

  • Ob ein verpasster Anruf an eine Gruppe ging, in der man Mitglied ist, oder an die eigene Nummer siehst du im Starface-Client. In dem Fenster für die Rufliste gibt es eine Spalte Gruppe, dort steht der Gruppenname wenn der Anruf an eine Gruppe gegangen ist. Alternativ kannst du mit dem Popo-Menu für die Anzeige (rechts oben über der Liste) umstellen ob du Anrufe für Alle, Eigene oder die Gruppe Zentrale angezeigt haben möchtest. Auf den Ruflisten am Telefone hast du diese Unterscheidung nicht, dort siehst du immer alle verpassten Anrufe.

    Viele Grüße,

    Torsten

  • Hallo, danke für die zahlreichen Rückmeldungen und tut mir leid für meine verspätete Reaktion. Hatte gedacht, dass ich eine Email bekomme wenn jemand auf meinen Post antwortet. War aber leider nicht so :(

    gibt es einen Grund warum ihr euch für die SF Version 6.7.3.11 entschieden habt?
    Ab der SF Version 7.2 sind die Ruflisten für die Gruppen nämlich so angepasst, dass es genau die Informationen pro Anruf wiedergibt, welche ihr gerade vermisst.

    Ich habe die Anlage gebraucht gekauft und das war die installierte Version. Wie kann ich die Anlage auf 7.2 upgraden? Habe gesehen, dass da noch ein paar mehr Versionen zur Verfügung stehen. Welche macht am meisten Sinn?


    Ob ein verpasster Anruf an eine Gruppe ging, in der man Mitglied ist, oder an die eigene Nummer siehst du im Starface-Client.

    Verwende leider den Client nicht, sondern nur Tischtelefone ;)

    Gruß Dominik

  • Hallo Bosdiv,

    du musst einen Updatevertrag über einen STARFACE Partner mit STARFACE abschließen.

    Dieser steht in Abhängigkeit zu deinen verwendeten Benutzern und gilt immer für ein volles Jahr und muss im vorraus bezahlt werden.

    Sprich heute gebucht, zahlst du trotzdem ab Januar bis Dezember.

    Damit bist du berechtigt die STARFACE Updates zu beziehen.

    Wichtig ist auch darauf zu achten, das die Appliance nicht bereits schon abgekündigt wurde.

    Bei den Telefonen wird das mit der Ansicht etwas schwieriger, da hilft tatsächlich nur der Client als Hilfestellung.

    Grüße

  • Hallo miteinander,

    ich habe mich mal zum Thema intern erkundigt, folgendes sollte euch helfen ;)

    Die Updategebühr errechnet sich aus dem aktuellen Listenpreis der erworbenen STARFACE-Softwarelizenzen. Standard ist der Vertragsabschluss beim Kauf. 

    Bei Vertragsabschluss beim Kauf wird zunächst das laufende Rumpfjahr abgerechnet und dann jedes folgende Jahr im Januar die Jahresgebühr.

    Nachkäufe sind für die bereits verstrichene Nutzungsdauer 20% teurer, als wenn der Updatevertrag beim Kauf des Systems abgeschossen wird:

    STARFACE berechnet für Nachkäufe von Updates den Preis für den angefallenen Zeitraum (Nutzungsdauer ab Erst- Installation) inkl. des gesamten laufenden Jahres und stellt diese Preisinfo dem STARFACE Partner zur Verfügung. Der STARFACE Partner stellt seine Rechnung an den Endkunden. Nach Kauf berechnet STARFACE an den Partner den Partner-EK.

    Bei Nachkäufen wird zunächst der gesamte Nutzungszeitraum bis zum Ende des aktuellen Jahres abgerechnet (mit 20% Preisaufschlag) s.o., und dann jedes Jahr im Januar die Jahresgebühr."

    Grüße

    Anastasia Raevski

    Community Managerin

    Customer Care

    STARFACE GmbH | Adlerstraße 61 | 76137 Karlsruhe | https://www.starface.com

  • Hi Anastasia,

    Danke für deine Ausführungen!

    Ich bin ja nun eher der Techniker bei uns. Aber war's nicht so, dass auch Lizenzen, die spaeter nachgekauft werden, entsprechend einfliessen?

    Man koennte nun anhand Deiner Ausfuehrungen meinen, dass man erst eine kleine Anlage kauft, wartet etwas ab, hat damit die Updatekosten zum Zeitpunkt gering und kauft dann spaeter das, was benoetigt wird nach. Ohne dann Updatekosten dafuer berechnet zu bekommen.

    Quote

    Standard ist der Vertragsabschluss beim Kauf.

    Das geht doch IMHO so gar nicht.
    Fliesst nicht jede spätere Lizenz ebenfalls in diese Updatekosten ein?

    Unabhängig nun, ob der Updatevertrag bei Erstkauf miterworben oder eben nicht erworbem wurde. Das spielt da ja keine Rolle.

    Danke in jedem Fall!

    Lieben Gruß,

    R.

  • Eine Lizenz (egal, wann diese gekauft wird), ist für eine bestimmte STARFACE-Major-Version gültig – die, die zum Kaufzeitpunkt aktuell war.

    Alles knüpft an die Serverlizenz der Installation an. Man kann nicht für einzelne Lizenzen einen Updatevertrag abschließen, sondern nur für ein Gesamtsystem, das durch die Serverlizenz gekennzeichnet ist. Alle anderen Lizenzen werden mit der Serverlizenz verknüpft.

    Wenn heute eine Benutzer-/Feature-Lizenz nachgekauft wird, hat diese eine Version 7.3 (aktuellstes Release).

    Sie kann nur mit einer Serverlizenz verknüpft werden, die ebenfalls 7.3 (oder älter) ist.
    Wenn sie mit einer neueren Serverlizenz verknüpft werden soll, muß für die Lizenz eine Updateoption aktiviert werden. Das passiert automatisch, wenn die Lizenz FÜR die entsprechende Serverlizenz gekauft wird und für die Serverlizenz ein Updatevertrag existiert.
    In diesem Fall wird automatisch ab dem laufenden Monat, bis zum Ende des Kalenderjahres der anteilige Updatepreis für die neue Lizenz berechnet.

    Um bei deinem Beispiel zu bleiben:

    • Januar: Kauf einer kleinen Anlage (z.B. Compact + Compact-Serverlizenz; ohne zusätzliche Benutzer) => Updatekosten entstehen für Compact-Serverlizenz (12 Monate)
    • April: Kauf einer Benutzerlizenz => Updatekosten entstehen für die Benutzerlizenz und die Monate April bis Dezember (9 Monate).
      Der zu bezahlende Preis setzt sich aus dem Kaufpreis der Lizenz und den anteiligen Updatekosten zusammen.
    • Im Januar des Folgejahres entstehen Updatekosten für 12xServerlizenz und 12xBenutzerlizenz.

    Also ja: Jede Lizenz fließt in die Updatekosten mit ein.

    Wird ein Updatevertrag rückwirkend geschlossen, wird ebenfalls anteilig die Updategebühr berechnet.
    Also z.B. für die Serverlizenz 30 Monate rückwirkend, für eine später gekaufte Benutzerlizenz 16 Monate rückwirkend und eine weitere vor kurzem erworbene Lizenz für 2 Monate rückwirkend. Immer jeweils auf den Kaufzeitpunkt bezogen.

    Es gibt also keinen irgendwie gearteten Trick, da durch geschicktes Timing etwas zu sparen. Man kauft also am Besten einfach dann, wenn man braucht ;)

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