Erkennung von internen Anrufen

  • Guten Morgen,


    wir verwenden als Adressbuch einen LDAP-Server, auch für die internen Rufnummern.


    Wenn ich also intern einen Kollegen erreichen will, suche ich im LDAP nach dem User und bekomme seine Rufnummern zurück.


    Die Formatierung ist: +49 1234 56789-1122


    Darüber kann ich den Kollegen dann anrufen.


    Nun haben wir aber das Phänomen, dass bei einem solchen Anruf die Umleitung der externen Rufnummer greift.
    d.h. Ruf ich den Kollegen über die aus dem LDAP ausgesuchte Rufnummer an und er hat seine externe Rufnummer "56789-1122" umgeleitet, dann werde ich weitergeleitet.


    Ruf ich den Kollegen aber nur unter der Durchwahl 1122 an, dann komm ich durch da keine Umleitung für interne Rufnummer existiert.


    Ich frag mich nun, sollte die SF nicht erkennen, das "56789-1122" eine Rufnummer aus dem eigenen Bereich ist und den Anruf wie einen internen behandeln?


    Hat jemand ne Idee ob ich da eine Konfigurationsfehler habe, oder warum die SF nicht erkennt das es eine interne Nummer ist?


    Grußmerylen

    Wer fragt ist ein Narr - für 5 Minuten.
    Wer nicht fragt ist ein Narr - sein Leben lang.

  • Hallo merylen,


    ich hatte die Frage vor Jahren bei einem S2M-Anschluss auch, da hat die Starface aber die Anrufe als intern behandelt.
    Mit den 5-er Versionen und einem SIP-Trunk gehen bei uns aber die Anrufe auch nach extern und wieder rein... hatte mich dann aber nicht mehr damit beschäftig - wäre aber schon zu wissen, wie und ob es doch geht.


    Wir pflegen im AD auf den Usern das Attribut "o" mit der internen Durchwahl und in der Starface wird der Inhalt von "o" vor der "Telephone number" angezeigt.
    Somit sind bei jedem User mind. 2 Rufnummern vorhanden und man kann in der Starface Oberfläche die interne DW auswählen (oder aufklappen und wählen).


    Grüße
    Alex

  • Das doppelte Pflegen will ich eigentlich vermeiden.
    Und an sich sollte die SF doch erkennen, dass es ein interner Anruf ist, denn sie weiß wie die interne Rufnummer aussieht. Der Anruf an den Kollegen sollte ja auch nicht über das externe Netz geroutet werden, das wäre dann ja Fail hoch 2.

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  • Das Verhalten ist völlig korrekt.


    In den Umleitungen konfiguriert man abhängig von der vom Anrufer gewählten Rufnummer. Es spielt keine Rolle auf welchem Weg der Anruf vermittelt wird (intern, extern, Anlagenverbund). Es ist lediglich von Belangen, welche Rufnummer gewählt wurde.
    Wenn ein interner User die externe Rufnummer eines anderen Users wählt, greift dessen Umleitung für die externe Rufnummer – auch wenn der Anruf anlagenintern stattfindet. Wählt der Anrufer eine interne Rufnummer, greift deren Umleitungseinstellung. Man kann mehrere interne und externe Rufnummern haben und man kann für jede dieser Nummern eigene Umleitungseinstellungen konfigurieren. Das Verhalten ist also korrekt, gewollt und für bestimmte Szenarien auch so notwendig.

  • Sicherlich ok, wenn Rufumleitungen definiert sind.
    Aber: Wählt ein interner User die externe Nummer eines Starface Users, dann geht der Call trotzdem zum Provider raus und wieder rein (2 calls auf der Leitung).
    Auf unserer monatlichen Abrechnung sehe ich die Calls, beim Provider werden die dann als "intern" abgerechnet (kostenlos).

  • Ok. Ich hab das gerade auf unserem S2M nachgestellt, da bleiben die Anrufe in der SF.

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  • Die STARFACE kennt die in der Leitungskonfiguration angelegten Rufnummern und vermittelt diese nicht ins Amt. Ist die gewählte Rufnummer vielleicht nicht in der Leitungskonfiguration angelegt und wird eingehend durch einen Abwurfplatz behandelt?

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