Installation in virtuellen Server

  • Hallo,

    ich habe die Home Edition heute in einer virtuellen Box installiert und das ganze schaut ganz gut aus. Jetzt möchte ich das System in einen virtuellen Server installieren. Als Virtualisierungssoftware kommt openVZ zum Einsatz. Die Installation eines Fedora Gastsystems ist als kein Problem.

    Gibt es hier was zu beachten oder eine einfachere Möglichkeit wie das ganze in eine Box zu installieren, daraus ein Image zu erstellen und das ganze dann auf den Server zu schieben?

    Die Möglichkeit einer Installation mit Boot-CD habe ich in diesen Fall ja nicht. Das VMWare Image wäre auch nicht die optimale Wahl. Hat hier jmd eine Idee oder evtl sogar schon eine Lösung bevor ich mich da hinsetze und den steinigen Weg beschreite ;)

    Danke schon mal.

    cu tb.

  • Hallo Xandrian, willkommen in unserem Forum !

    Wir selbst haben auch schon STARFACE mittels OpenVZ "virtualisiert", es laufen mehrere Instanzen erfolgreich im Rechenzentrum. Die Virtualisierung wurde allerdings für die Vollversion und nicht für die HomeEdition vorgenommen.

    Daher unser Aufruf:

    Derjenige, der uns als erstes die HomeEdition virtualisiert (OpenVZ) zukommen lässt, belohnen wir mit einem Snom360 IP-Telefon.

    Unser zuständiger Entwickler liegt leider z.Zt. mit einer "Sommergrippe" im Bett, wird euch aber bei der Umsetzung mit einer kleinen Anleitung helfen, sobald er wieder auf den Beinen ist.

    Gruß / Regards
    Philipp

  • *grml* Das ist fies. Ich bin morgen und übermorgen geschäftlich unterwegs - aber ich versuche es ;)

    cu tb.

  • Prinzip:
    man nimmt ein FC4 Template. Danach installiert man yum durch vzyum XYZ install yum.
    Auf der Instanz schaut man auf die Version von yum (muss >= der von der cd sein)
    Sodann installiert man auf der instanz durch yum install starface-easycat starface-asterisk die Pakete (die CD gibt man als Repo Quelle an. Beschreibung dazu gibts unter man yum)

    Auf dem Master installiert man zaptel 1.2.7 und davon den ztdummy.ko
    Die device-Files (/dev/zap) müssen natürlich noch der Instanz freigegeben werden.

    Das wars in groben Umrissen.

    $df # root hat immernoch Platz
    Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
    /dev/ad0a 7984374 7750796 -405170 106% /
    devfs 1 1 0 100% /dev

  • Vom Prinzip ist es nicht mehr aber ich kanns leider nicht machen :( Ich hab ein AMD64 System und arbeite auch auf 64Bit Basis. Leider geht hier das alte Fedora Core 4 System nicht. :(

    cu tb.

  • Guten Abend Xandrian,
    da meine Sommergrippe am schwinden ist, werde ich durchprüfen, ob und mit welchem Aufwand Starface an AMD64 angepasst werden kann. Im Moment sehe ich keine (grossen) Konzeptionellen Probleme, es wird nur richtig viel frickel-Arbeit.

    $df # root hat immernoch Platz
    Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
    /dev/ad0a 7984374 7750796 -405170 106% /
    devfs 1 1 0 100% /dev

  • Hallo Martin!

    Danke dafür :) Naja ich habs jetzt in einen ded. Root Server installiert. Siehe mein HowTo ;)

    cu tb.

  • Hallo,

    ich wäre noch immer an einer openVZ Version interessiert. Leider muss ich zugeben, dass ich es nicht wirklich zum laufen gebracht hab :/ Mag aber auch an der fehlenden Zeit liegen.

    Gibt es hier schon was in Aussicht?

    cu tb.

  • besteht root Zugang zur Master-Maschine ?
    dort wird halt das zap-Device benötigt und freigegeben. Dazu benötigt man entweder root Access oder einen guten Draht zum root ;)
    Falls das gegeben ist, lässt sich der Rest relativ einfach regeln.

    $df # root hat immernoch Platz
    Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
    /dev/ad0a 7984374 7750796 -405170 106% /
    devfs 1 1 0 100% /dev

  • wir haben STARFACE als hosted Version seit einiger Zeit am laufen. Davon gibts ein Image. Allerdings wird zwingenderweise zur Installation ein root-Zugang benoetigt (spezielles zaptel-Device muss freigegeben werden).
    Ist das gegeben, bitte hier nochmals posten, dann gibts den Link zum Image und eine Anleitung.

    $df # root hat immernoch Platz
    Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
    /dev/ad0a 7984374 7750796 -405170 106% /
    devfs 1 1 0 100% /dev

  • Hallo,

    so ich bin wieder da ;) Root-Zugang besteht natürlich. Ist meine Kiste ;) An einen Image wäre ich interessiert und dann würde ich auch das Sternengesicht wieder einsetzen...

    cu tb.

  • dann wollen wir mal :D
    ich spare mir mal Details, sollten Fragen bestehen, gehe ich natuerlich dann auch gerne in die Details.
    benoetigte Software:
    zaptel: http://downloads.digium.com/pub/zaptel/

    auf dem Wirtsrechner:
    hiervon nimmt man den neuesten 1.2er zaptel, entpacken, compilieren und installieren. Dazu muessen die Kernel-Header des openvz-Kernels installiert sein.

    Danach per modprobe ztdummy und modprobe zaptel die beiden module einladen und dafuer sorgen, dass diese bei jedem Boot geladen werden.

    in der Config-Datei von openVZ muss dann noch das Zatel-Device fuer den Gast freigegeben werden.
    DEVICES="c:196:0:rw, c:196:2:rw, c:196:1:rw, c:196:253:rw, c:196:254:rw, c:196:255:rw"

    Als Gast:
    Installation eines FC4-templates (vzcreate --ostemplate)
    Danach installiert man mit vzyum den yum (!) auf dem Gast.
    Die eigenltiche Starface Installation geschieht dann mit yum. Als Repo gibt man ein lokales Verzeichnis in dem sich die RPMs der Installations-CD befinden an (http/ftp mirror der Starface-CD ist natuerlich auch oki).
    Installation: yum install starface-easycat, starface-database, starface-asterisk, starface-virtual
    Da das starface-asterisk Paket auf eine genaue Kernel-Version depended und Kernel bei openVZ Gaesten etwas "fehl am Platze" sind, gibt es das starface-virtual Paket. Dieses stellt einen Fake dar und bedient die Abhaengigkeit "kernel=2.6.17-1.2146_SF"

    BTW: wer das Paket installiert, ohne genau zu wissen, was er tut, bitte nicht wundern, wenn nichtsmehr funktioniert ;) Es ist definitiv nur fuer openVZ-Installationen sinnvoll, in allen anderen Faellen bitte nicht verwenden.

    Danach muessen wie gehabt der tomcat5, postgres und asterisk laufen - d.h. man ist fertig.
    Viel Spass, bei Fragen: gerne posten.

  • Hi,

    soweit war ich gestern auch schon mal. ;) DAs Problem war, das ich das Repo nicht verwenden konnte. Der hat die xml-Datei gesucht und die ist ja auf der CD nicht vorhandne. Wie gibst du dasRepo an?

    Danke.

    cu tb.

    Nachtrag: WEnn ich kein createrepo mach dann kann es die Dateien nicht finden... :-/

  • createrepo ist doch toll :)
    die xml Files muessten in einem Unterverzeichnis auf der CD liegen
    wenn das repo lokal liegt hilft: baseurl=file:///

    $df # root hat immernoch Platz
    Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
    /dev/ad0a 7984374 7750796 -405170 106% /
    devfs 1 1 0 100% /dev

  • hat die Installation geklappt ?

    $df # root hat immernoch Platz
    Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
    /dev/ad0a 7984374 7750796 -405170 106% /
    devfs 1 1 0 100% /dev

  • Jain. Der Tomcat macht noch probleme. Aber ich bin ehrlich gesagt nicht weiter dazu gekommen...

    Der Tomcat zieht beim starten sehr viel Speicher... Das mag meine VPS nicht ;)

    cu tb.

  • Hallo,

    ich bastel jetzt schon eine ganze weile daran rum eine Starface in openVZ zum laufen zu bekommen, nur leider will das nicht so wie ich dachte. Die ganzen Abhängigkeiten machen mir zu schaffen und der Server steht im Rechenzentrum.

    Könnte dieses Thema nicht noch einmal genauer erklärt werden?

    Oder, wenn jemand das auf einem Debian Server schon mal zum laufen gebracht hat, ist es dann nicht möglich mir mal den ganzen openVZ Container zur Verfügung zu stellen?

    Ich würde sonst auch zu Starface Hostern zurückgreifen, weil ich mittlerweile mehrere Interessenten habe, denen eine Virtuelle Starface reicht - Preisfrage!
    (und PBX-Networks hostet ja nicht mehr)

    Gruss Torsten

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