Analoger Teilnehmeranschluss

  • Aus meiner Sicht als Händler für KMUs macht es Sinn, nach Extern einen Anschluss für einen analogen Teilnehmeranschluss (T-Net) zu verwirklichen. Schließlich will man ja Kosten sparen wo immer es geht und auch deshalb weg von ISDN. Da die Entkopplung des DSL vom Telefonanschluss noch nicht komplett ist kann man ja durchaus auf Analoganschluss umschalten und diesen weiter nutzen.

    Die kleinen eierlegenden Wollmilchsäue von AVM beispielsweise können das.

    Ist es technisch möglich, dies mit Hilfe einer Modem-Karte zu erreichen?

    Wie sehen das andere? Gibt es einen Markt?

  • Herzlich willkommen im Forum Herr Heinzelmann,

    dass die Entbündelung von DSL und Analog/ISDN noch nicht weiter fortgeschritten ist, finde ich persönlich sehr bedauerlich. Es gibt kaum ein Bereich, indem VoIP nicht gleichwertig oder sogar besser ist, als analog/isdn.
    Die RegTP hat aber bei der Entbündelung den Anfang gemacht, es bleibt abzuwarten, welche Angebote die Provider bieten.

    Ein FXO Betrieb (d.h. Anschluss von Starface als ein analoges Endgerät) ist nicht über ein Modem zubewerkstelligen. Statt dessen wird eine Karte wie die X100P empfohlen.
    Diese ist noch nichtmall all zu teuer (hab was mit ca 15 eur im Kopf). Bei Nachfrage werden wir diese sicherlich auch in Starface integrieren - die professionelle 4-fach Variante der X100P haben wir bereits erfolgreich getestet und im Starface integriert.

    $df # root hat immernoch Platz
    Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
    /dev/ad0a 7984374 7750796 -405170 106% /
    devfs 1 1 0 100% /dev

  • Die Telekom will dem Verlust von Marktanteilen eine neue Strategie entgegensetzen, die nach einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Capital auch eine deutliche Preissenkung für DSL-Zugänge in Ballungszentren umfasst. Der Bonner Konzern plant nach Informationen des Magazins für den Sommer die Einführung eines neuen Angebots mit Internetzugang und einem IP-basierten Telefonanschluss sowie jeweils einer Flatrate für DSL und Telefongespräche für unter 40 Euro. Nach dem unter dem internen Arbeitstitel "IP-One" laufenden Plan wolle die Telekom den DSL-Zugang erstmals vom bisher obligatorischen Festnetz-Telefonanschluss lösen und den Preis im Vergleich zum aktuellen 6-MBit/s-Anschluss um rund ein Fünftel senken. Ein separater Telefonvertrag sei dann nicht mehr notwendig, berichtet das Magazin unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise.

    Damit reagiert das Unternehmen auf die zunehmende Verluste im Anschlussbereich. Bundesweit und regional aktive Mitbewerber wie Arcor, Hansenet oder Versatel nehmen den Bonnern mit Paketangeboten um die 40 Euro stetig Marktanteile ab. Die Telekom könne mit dem Verzicht auf den Telefonanschluss und dem Einsatz von VoIP-Technik Kostenvorteile erzielen und damit den günstigeren Tarif auch von der Bundesnetzagentur genehmigt bekommen, heißt es in dem Bericht weiter. Weitere Einzelheiten zu einem solchen Produkt waren nicht zu erfahren. Ein Unternehmenssprecher erklärte gegenüber heise online, die Telekom beteilige sich nicht an "Spekulationen".

    Sollte die Telekom allerdings in Zukunft tatsächlich einen reinen IP-Anschluss anbieten, dürfte der Telefonteil als NGN-Anschluss (Next Generation Network) realisiert werden. Wie ihre Mitbewerber Arcor und Hansenet, bei denen der Ausbau des NGNs bereits unterschiedlich weit fortgeschritten ist, plant auch die Telekom, ihr Netz mittelfristig auf NGN umzurüsten. Mit der neuen Technik lassen sich IP-Telefonanschlüsse anbieten, die herkömmlichen Festnetz-Anschlüssen in Sprachqualität, Verlässlichkeit und Services entsprechen sollen; gleichzeitig können die Anbieter durch den Wegfall separater Telefonkomponenten und zentralisierter Vermittlungstechnik Kosten sparen.

    Auch aufgrund solcher "Spekulationen" wird die neue Strategie der Telekom, die Vorstandschef René Obermann am kommenden Donnerstag bei der Präsentation der Jahreszahlen in Bonn vorstellen will, mit Spannung erwartet. Neben den bekannten Plänen, Teile der schwächelnden Festnetzparte T-Com in eine neue Einheit T-Service auszulagern, will die Telekom ihre Privatkundenprodukte in Zukunft unter der Marke "T-Home" anbieten, die bisher nur für das Triple-Play-Angebot des Konzerns stand. Auch neue Akquisitionen schließt das Unternehmen nicht mehr aus.

    [kopiert von heise http://www.heise.de/newsticker/meldung/85943/]

    Du kannst mit Deinem Rechner alles machen, was du willst, allerdings musst du erstmal rausfinden, wie das geht.

  • Da sieht man: VoIP ist im Kommen.
    Zur X100P: diese wird in einer der nächsten Versionen unterstützt werden.

    $df # root hat immernoch Platz
    Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
    /dev/ad0a 7984374 7750796 -405170 106% /
    devfs 1 1 0 100% /dev

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