Posts by ChrisKrause

    Wir haben mal den Fanvil PA2 verbaut.

    Einzubinden war easy, aber den Lautsprecher anzuklemmen war ein bisschen gefrickel. Der ging soweit ich weiß nur an den Mikrofon-Anschluss.


    Konfiguraton war: Aktivlautsprecher an den Kopfhörer-Anschluss und im Fanvil Webinterface das Klingelverhalten konfigurieren.

    Der Lautsprecher lies sich partout nicht am Lautsprecher Anschluss anklemmen.


    Preislich war das halt recht attraktiv, weil die Hardware zusammen nur gut 150 € kostet.

    Das muss man halt noch gemeinsam irgendwo befestigen (wir haben Lautsprecher + Fanvil an eine Holzplatte geschraubt)

    Auf der anderen Seite benötigt der dauerhaft aktive Lautsprecher wiederum recht viel Strom.

    Wenn du keine Lust auf kostenpflichtige Module hast:
    Ich hab mal nen Python Programm geschrieben, welches SQL Datenbanken importiert. Das kann regelmäßig per Cronjob passieren.

    Das Skript kann man grundsätzlich auf einem beliebigen Linux Server laufen lassen. Geht aber auch auf der Starface selbst.

    Skript ist hier verlinkt:


    Du musst Python mit entsprechenden Modulen installieren (siehe code-Zeilen oben)

    Dann das Python Skript herunterladen und editieren:

    - Starface IP + Credentials hinterlegen

    - SQL Server/Datenbank hinterlegen

    - In der Spaltenzuweisung die Tabellennamen der SQL Datenbank den jeweiligen Starface-Adressbuchfeldern zuweisen

    Dann das Skript auf die Anlage kopieren.

    Skript ausführbar machen.

    Skript einmalig ausführen, respektive per cronjob hinterlegen, wenn alles funktioniert.



    Bin mal sehr auf die Nase gefallen mit einem SQL Modul, das in sync.blue aufgegangen ist. Da hab ich nen teures Modul gekauft mit teurem Update Vertrag und dann ist das Programm einfach abgekündigt worden und gegen ein Cloud Produkt ersetzt worden. Preis skaliert seit dem mit der Anzahl der Kontakte. Hab für 3 Kunden insgesamt 1.500 € bezahlt und im Prinzip nur 2 Jahre Gegenleistung erhalten. Frechheit, pardon.

    Wenn du das über die zeitgesteuerte Umleitung realisierst, dann gibt es eine Ausführungsreihenfolge.


    Zeitgesteuerte Umleitung Modul1:

    eingehende Rufnummer: * (alle Rufnummern)

    Zeit: 24.12.2023-01.01.2024

    Ziel: Mailbox *92 (Mailbox 'Urlaub')


    Zeitgesteuerte Umleitung Modul2:

    eingehende Rufnummer: * (alle Rufnummern)

    Zeit: Mo-Fr 17:00-08:00

    Zeit: Sa-So

    Ziel: Mailbox *93 (Mailbox 'außerhalb Geschäftszeiten')


    Die Ausführungsreihenfolge in der Modul-Konfiguration (Übersicht der Modulinstanzen) gibt dann an, welche der Module zuerst abgearbeitet wird.


    Ist Modul 1 oben, hörst du am Sonntag, den 24.12. die Ansage 'Urlaub' (weil der 24.12.2023 ist)

    Ist Modul 2 oben, hörst du am Sonntag, den 24.12. die Ansage 'außerhalb Geschäftszeiten' (weil Sonntag ist)


    Für Mittwoch den 28.12. ist die Reihenfolge egal, es greift nur Modul 1 und du landest in der Mailbox 'Urlaub'.

    Für Sonntag den 17.12. ist die Reihenfolge egal, es greift nur Modul 2 und du landest in der Mailbox 'außerhalb Geschäftszeiten' .


    Es werden grundsätzlich alle Module geprüft, d.h. trifft weder Modul 1 noch Modul 2 zu, dann landest du an dem Telefon, an dem angerufen wird.


    Man kann sich jetzt beliebige weitere zeitgesteuerte Umleitungen dazudenken und in die Ausführungsreihenfolge sortieren, z.B. eines, das nur auf die Zentralnummer prüft oder eines, das nur eingehende anonyme Anrufe auf einen AB leitet, wenn Nachts angerufen wird.


    Die von dir gedachte Weiterleitung ist so ... Unsinn.

    Wenn die Geräte bereits provisioniert sind, dann sollte sich gar nichts ändern.
    Ich hatte von 11 Anlagen nicht eine, wo nach dem Update ein Yealink Telefon nicht mehr provisioniert wäre. Und ich setze ausschließlich auf T46 / T46s / T48s / T54w, wobei die T46s und T47s in der überzahl sind.

    Auch Gigaset N670 haben keine Probleme gemacht.


    N510 bei Upgrade auf 8.1 ist aber auch einmal ausgestiegen.

    Das T46S wird mit 8.1.1.1 definitiv noch nicht neu provisioniert - habe mich den ganzen Nachmittag damit herumgeärgert. :(

    In 60 % aller Fälle klappt bei mir die Zero-Touch Autoprovisionierung gar nicht.

    Ich habe mir daher angewöhnt, grundsätzlich die One-Touch Autoprovisionierung zu nutzen und trage den Provisionierungsstring ins Telefon ein.


    Pfadangaben für Provisionierung via One Touch (Manuell) - STARFACE WIKI (Deutsch) - STARFACE WIKI


    Hast du das mal probiert?

    Ist natürlich blöd, wenn man einen Kunden mit 50 Telefonen ausrollt.


    Darüber hinaus frag ich mal vorsichtig: Firmware muss SIP fähig sein. Skype for Business Firmware wird von der Starface nicht provisioniert. Bin da mal mit einem T48s auf die Nase gefallen, da musste ich erst via TFTP eine SIP fähige Firmware aufspielen.

    Ja, das ist korrekt. Der Standard Governor unter Linux lässt den Prozessor ausschließlich mit maximaler Taktfrequenz laufen. Du musst den Governor auf 'powersave' stellen, damit sich das Verhalten ändern. Im 'powersave' wird die Taktfrequenz erst ab einer gewissen Auslastung erhöht.

    Ich kann dich aber beruhigen: Das hat nahezu gar keinen Effekt auf den Stromverbrauch und damit auch auf die Wärmeentwicklung. Testweise hab ich das mal auf einigen Proxmox Appliances gemacht.


    Proxmox VM Host mit einer einzigen Starface VM:


    Der Governor 'performance' taktet zwar immer in der höchsten Taktfrequenz, legt sich aber schlafen, wenn nichts zu tun ist (C-State im idle-Modus).


    Du kannst den Governor (z.B. via Cron) auf 'powersave' stellen, dann reduziert er tatsächlich die Taktfrequenz bei niedriger Auslastung.

    Code
    @reboot echo "powersave" | tee /sys/devices/system/cpu/cpu*/cpufreq/scaling_governor


    Man könnte jetzt meinen: Weil der Stromverbrauch linear mit der Taktfrequenz steigt, sinkt mit powersave der Energieverbrauch. In der Praxis bringt das aber tatsächlich keinen messbar geringeren Stromverbrauch. Das liegt daran, dass die Starface im powersave Modus bereits zu 90% im Idle hängt – im idle wird kein Strom gespart, weil alle Kerne deaktiviert sind. Mit 'performance' hast du je nach Prozessor eine ca. 3-fache Taktfrequenz, dann ist der Prozessor aber demgegenüber 96% im Idle-Modus, weil die Befehle zeitlich 3x so schnell abgearbeitet werden. Unter einer solchen Last braucht der Prozessor so-wie-so nur ca. 1 - 2 W. Die leicht abgesenkte CPU Spannung bei geringerer Taktfrequenz, die dann den eigentlichen Spareffekt ausmacht backt da sehr kleine Brötchen.


    Ich gehe davon aus, dass das auch der Grund für die Entscheidung so ziemlich aller Linux-Distributionen ist, den Performance-Governor als Default zu setzen.



    Mein eigener Proxmox ist ein ausgemusterter Laptop. Der benötigt 4,5 W.

    Nach Governor Änderung braucht er immer noch 4,5 W. Das war nicht messbar.


    Bei einem anderen Kunden habe ich einen Asus Mini PC mit Proxmox und einer einzigen, virtualisierten Starface VM laufen. Das Gerät wird mit ca. 7 W Stromverbrauch recht warm. Die SSD sagt, sie hätte 69 °C. Habe hier auch den Governor auf Powersave geändert und die Festplattentemperatur hat sich nicht reduziert – nicht einmal 1°C.


    P.S.: Was Strom sparen könnte ist ein 'powertop --auto-tune' nach dem hochfahren. Das bringt bei niedrig-Energie Systemen wie einer Starface Appliance, einem Intel-NUC oder einem Laptop i.d.R. zwischen 1 und 2 W. Bei einem Gerät, welches nur 4 - 8 W verbraucht entspricht das immerhin einer Einsparung von 12 - 25 % Gesamtstrombedarf. Trage hierfür die folgende Zeile via crontab -e in den Cron-Dienst.


    Code
    @reboot /usr/sbin/powertop --auto-tune

    Powertop muss auf dem Hypervisor laufen, falls es sich nicht um eine Appliance handelt. Mit 'dnf install powertop' kann ich es auf einer Starface Appliance aber leider nicht finden.


    Powertop wurde von Intel entwickelt und setzt Parameter wie HDD Standby (für klassische HDDs), SATA link power management, USB-/Audio-und weitere Powermanagement Optimierungen. Erfahrungsgemäß macht es auf Servern wenig Probleme, auf Desktop Systemen hab ich häufiger Probleme u.a. mit der Maus, weil der USB Energiesparmodus dafür sorgt, dass die Maus nach wenigen Sekunden nicht-Nutzung erst mit einer Verzögerung wieder funktioniert o.ä. Interessanterweise setzt es aber ausgerechnet den Governor nicht auf powersave. Vermutlich, weil es keine Einsparung bringt ;)

    Vielleicht noch ein Tipp:
    Wir haben immer wieder das Phänomen, dass die Doorcom schon vorhanden ist, diese aber irgendwo verbaut ist, wo man nicht rankommt. Unter der abgehängten Decke o.ä.

    Man weiß dann nicht, welche Rufnummer der Türzentrale die Doorcom wählt, geschweige denn kann man diese ändern.


    Es ist dann einfacher, die Türgruppe in der neuen Starface mit der gleichen Rufnummer anzulegen, wie die Türgruppe in der alten Anlage hatte. I.d.R. kennt der Kunde die bestehende Türgruppen-Rufnummer aber nicht, er ruft sie ja nie selbst an, das macht ja die Tür/Doorcom.


    Ein Login per SSH auf die Starface, gefolgt von einem 'asterisk -rvvv' öffnet eine Verbindung zum bestehenden Asterisk Server. Man kann dann an der Tür klingeln und beobachten, welche Rufnummer die Türe gerade anruft. Diese kann man dann einfach der Türgruppe zuweisen.

    Es ist bekannt, das nur Geräte der Pro Serie unterstützt werden und Geräte der HX Serie respektive die nicht-HX Serie keine Ruflisten (entgangene, angenommene, gewählte Anrufe) anzeigen können.

    Das ist von Gigaset gewollt, damit ihr teurere Geräte kauft.

    Ja, du hast Recht.

    Mein Angriff war nicht fair.

    Ich bin bei Starface Modulen leider schon auf die Nase gefallen, namentlich in Bezug auf die SQL Module von Oliver Baltz, die quasi unmittelbar nach Kauf nicht mehr aktualisiert wurden und nach kürzester Zeit Neukäufe erforderlich gemacht haben. Man kann das dem Kunden dann aber nicht vermitteln.

    Mir ist z.B. dein Reverse Lookup Pro sehr positiv aufgefallen, weil es den SQL Import gar nicht erst erforderlich macht und dazu auch noch günstiger ist.

    Generell sind die von dir angebotenen Leistungen aus meiner Sicht sehr gut. Sorry dafür.

    Hallo Fabian,


    ein herzliches Danke für deine unfassbar tollen Beiträge hier.

    Ich habe versucht ein Python Skript für ein Click-To Dial zu erstellen. Leider ist eher ein Türklingel-Modul draus geworden (das man z.B. mit einem Amazon-Dash-Button triggern könnte).


    Anbei das "Türklingel"-Skript, falls es jemand benötigt – ich leider nicht.

    Was ist der Unterschied? Das unten stehende Modul lässt interne oder fremde Telefone klingeln. Es geht allerdings dann niemand auf Seiten der eigenen Starface ran. D.h. es ist hilfreich, um einen Alarm auszulösen oder jemanden wach zu rütteln (Wecker, Türklingel, Alarm, etc.), aber ich möchte ein Gespräch von meinem User Default Telefon an die angerufene Nummer vermitteln.


    Wie bekomme ich es hin, dass ich einen Anruf von einem bestimmten User aus an eine externe Nummer durchführe?

    Ggf. muss gar nicht mein Skript, sondern das Modul verändert werden, sodass es das Gespräch einem User/Telefon zuweist?



    Krass, jetzt will ich auch so einen Stick und gucken, ob wirklich alles scheitert.

    Ich hatte tatsächlich mal eine Festplatte, die ich unter Windows als "dynamischen Datenträger" konvertiert hab. Da lies sich unter Linux auch nichts machen, kein dd if=/dev/zero of=/dev/xxx, ich glaub das Problem war, dass das Gerät unter Linux eben nicht einmal als /dev/sdX eingebunden wurde, weil es dieser merkwürdige dynamische Datenträger war (so wie mdadm Datenträger eben auch nicht auf die Art zu finden sind).

    Nachdem auch Google nichts von dem Problem mit den dynamischen Datenträgern gehört hatte, hab ich das abgetan als "Ich glaub ich werd verrückt", unter Windows lies sich das Ding aber "zurückkonvertieren" und danach tat er so, als wäre nie etwas gewesen.

    Wenn es eine einfache SQL Datenbank ist, bei der Name und Telefonnummern je in einer Spalte stehen, kannst du das mit meinem SQL Tool probieren.

    Ich hab ein Skript geschrieben, welches dir ein SQL Adressbuch via REST Schnittstelle in die Starface schreibt.

    Das müsste man einmal ausführen und dann regelmäßig laufen lassen, in einem Zeitintervall das zur Aktualisierung eures CRM Systems passt. (von täglich bis quartalsweise, je nach Anzahl der Neukunden).


    support.starface.de/forum/thread/?postID=65711#post65711


    Es gibt auch kostenpflichtige Module, die das übernehmen. Die haben Vor- und Nachteile. Nachteil ist i.d.R. der Kostenfaktor und die Problematik, dass die nach Starface Updates regelmäßig zerschossen werden.